Sonntag, 10. April 2016

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie - ein Anfang und ein Ende

Ein Geburtstag ist immer ein Beginn von etwas Neuem. Heute, am 10. April (2016) hat Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, Geburtstag. Er würde 261 Jahre alt. 
Vor knapp einem Jahr kam mein Buch "Homöopathie neu gedacht" auf die Welt und hat seither einigen Wirbel um die Homöopathie (mit-)ausgelöst.
Eines hat es jedoch nicht geschafft: Den Dialog zwischen Homöopathen und Homöopathiekritikern zu versachlichen oder zu vereinfachen. So bleibt es über 200 Jahre nach Hahnemann dabei: Die beiden Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Ich habe dabei die Seiten gewechselt. Von der zunächst homöopathiebegeisterten Ärztin habe ich mich im Laufe der Recherchen zu meinem Buch von der Methode abgewandt und komme immer weiter davon weg - auch, weil sich Homöopathen absolut nicht als diskussionsbereit oder dialogfähig erweisen, was ich persönlich sehr schade finde. Ein "Neudenken" ist nicht erwünscht. 
Ganz weg von der Homöopathie komme ich jedoch nicht. Von der Kritikerseite her beschäftige ich mich weiter sehr viel damit und werde meine Aktivität im Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) beibehalten. 
Diesen Blog werde ich jedoch nicht fortführen. 
Viele Texte auf den INH Seiten stammen jedoch schon jetzt von mir und ich werde auch zukünftig dort über die Homöopathie schreiben. Schauen Sie doch einmal vorbei: 
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,
Ihre Natalie Grams

www.netzwerk-homoeopathie.eu (Klick)

Dienstag, 29. März 2016

Offizielle Pressemitteilung zur Veröffentlichung unserer zwei neuen Webseiten zur Homöopathie-Aufklärung

Einladung zur Pressekonferenz:

Homöopedia.eu und netzwerk-homoeopathie.eu:
Zwei neue Webseiten informieren kritisch über Homöopathie

„Wer heilt, hat recht“
„Studien belegen die Wirksamkeit der Homöopathie“
„Homöopathie ist sanft, natürlich und nebenwirkungsfrei“

Wirklich?

Freitag, 4. März 2016

Prominente Homöopathen reagieren auf unser Informationsnetzwerk

Obwohl unser Informationsnetzwerk Homöopathie nach außen noch gar nicht richtig aktiv ist, erfahren wir eine sehr starke Beachtung von allen Seiten. Vor Kurzem hat auch sich einer der prominentesten Vertreter der Homöopathie in Deutschland, Professor Harald Walach,  in einem längeren Artikel auf seiner Webseite zur Gründung unseres Informationsnetzwerks geäußert: hier
Dr. Norbert Aust und ich haben hierzu wiederum Stellung genommen (Email ging heute raus):

Samstag, 27. Februar 2016

Ich würde so gerne nur einmal erleben, dass...

... ein bisher von der Homöopathie Überzeugter, nachdem er einen Post/Blog/Kommentar/Text/Artikel von mir oder ein Interview mit mir gelesen hat, sagt: "Echt, jetzt? Was waren die Gründe, warum Sie umgedacht haben? Was hat Sie überzeugt?". Das ist mir aber noch nicht einmal passiert. Gut, könnte man sagen, was schreibe/sage ich auch immer für einen Nonsens. Aber ich fürchte, daran liegt es nicht. Es liegt daran, dass es offensichtlich sehr schwer ist, eine einmal gewonnene Überzeugung in Frage zu stellen, geschweige denn, sie zu verändern.
Wikipedia schreibt: "(Eine) Überzeugung ist eine feste, unerschütterliche, durch Nachprüfen eines Sachverhalts oder durch Erfahrung gewonnene Meinung – oder ein fester Glaube.".
Und da stehen wir nun also in jeder Homöopathie Diskussion wieder am gleichen Punkt:
Während die Kritiker (zu denen ich ja auch mittlerweile zähle) den Sachverhalt Homöopathie geprüft haben und mit Sachargumenten, mit Fakten, mit Naturgesetzen und Studien argumentieren, verweisen die Homöopathie-Befürworter auf ihre gute Erfahrung: "Ich habe aber doch erlebt, dass die Homöopathie meinem Kind/Hund/Schwiegervater geholfen hat!". Diese Überzeugung ist genauso fest und unerschütterlich, wie die der Kritiker, die anführen, dass es alles Mögliche sein könne, was zu einer Verbesserung geführt habe, aber der Schüttelvorgang bei der Globuliherstellung sei es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
Wissenschaft und Glaube/Erfahrung stehen sich auf den ersten Blick unvereinbar gegenüber. An diesem Punkt könnte man also sagen: Gut, stehen sich eben zwei Überzeugungen gegenüber. Leben und leben lassen, sagen Homöopathen an dieser Stelle gerne.
Warum aber kann in der Medizin, zu der die Homöopathie ja gerne gehören möchte und dies bislang auch noch tut, diese "Ausgewogenheit der Überzeugungen" nicht gelten?

Sonntag, 21. Februar 2016

Homöopathie - Heilung oder Humbug? Die ewig gleiche Frage ist beantwortet

Nahezu jede Sendung und jeder zweite Artikel zur Homöopathie ist mit so etwas betitelt wie: "Homöopathie - Heilung oder Humbug?". Als Homöopathin dachte ich auch immer, dass es eben zwei Meinungen gäbe. Die einen hätten die Wunder der Homöopathie am eigenen Leib erlebt und zweifelten deshalb nicht an ihrem Erfolg und ihrer Wirksamkeit, die anderen hätten diese Erfahrung noch nicht gemacht und wären deshalb dagegen. Es hat mich viel Mühe gekostet zu begreifen, dass die Sache komplexer ist. Und zu begreifen, dass die Frage "Wirkt sie oder wirkte sie nicht?" längst beantwortet ist.

Freitag, 19. Februar 2016

Warum Pseudo - und nicht Alternativmedizin?

Nach einer Alternative zu unserem oft so zeitknappen, empathielosen medizinischen Alltag sehnen sich - zu Recht! - viele Patienten. Wer möchte sich schon gerne als Nummer behandelt fühlen oder mit seinen persönlichen Sorgen in Bezug auf eine medizinische Diagnose alleine gelassen werden? Und wer sucht nicht nach einem guten Weg, nicht bei jeder Bagatelle zum Arzt laufen zu müssen, um dort wohlmöglich erstmal im Wartezimmer die Viren der Saison aufzuschnappen? Wer möchte nicht gerne bei sich und seinen Kindern Nebenwirkungen vermeiden? Wer würde nicht zu sanften, natürlichen Mitteln greifen wollen, wenn er damit seine Gesundheit erhalten kann und vielleicht sogar einer Krankheit vorbeugt? Alle diese Punkte (und es gibt bestimmt noch eine ganze Reihe weiterer) sind absolut verständlich, nachvollziehbar und menschlich. Alle diese Fragen suchen nach einer Antwort.
Doch die Homöopathie ist nicht die richtige Antwort.

Dienstag, 2. Februar 2016

Ergebnisse des Treffens der Homöopathiekritiker - Netzwerk Homöopathie

Nach zwei Tagen intensiver Arbeit und interdisziplinärem Brainstorming sind wir zu einem beachtlichen Ergebnis gekommen. Die offizielle Pressemitteilung lautet:

Informations-Netzwerk Homöopathie