Mittwoch, 18. November 2015

Bin ich gegen die Homöopathie?

Immer wieder werde ich nun gefragt, warum ich denn jetzt so (krass) gegen die Homöopathie sei. Ich hätte mich persönlich ja gerne davon abwenden können, aber wozu das Herausposaunen des "Gegen". Dazu möchte ich gerne sagen, dass es mir nicht darum geht, gegen die Homöopathie zu sein.
Mir ist bei der Recherche nur einfach so vieles aufgefallen, das die Homöopathen zwar behaupten, aber nicht belegen können (z.B. es gibt eine Lebenskraft; bei der Potenzierung passiert mehr als eine Verdünnung; Wasser hat ein Gedächtnis), oder das wirklich falsch ist (z.B. es gibt ganz viele eindeutig positive Studien; sie kann in Studien sowieso nicht geprüft werden; wenn sie so vielen Menschen hilft, dann muss sie doch wirksam sein; die Wissenschaft und BigPharma sind einfach nur gegen die Erfolge der Homöopathie). Diese Missstände waren mir, als ich die Homöopathie noch angewendet habe, nicht bewusst. Wohl hatte ich hier und da einmal von den kritischen Punkten gehört - aber ich habe es nicht weiter beachtet. Kritiker sind doch bloß neidisch!
Wie mir geht es sicher vielen Homöopathen und auch vielen Patienten und Laien-Anwendern. Sie wissen einfach gar nicht so genau Bescheid über die Homöopathie und ihre Hintergründe. Man glaubt an die Homöopathie, weil man gute Erfahrungen damit gemacht hat, weil es die anderen Mütter ja auch machen, weil die Homöopathin einfach netter ist, als die Hausärztin und mehr Zeit hat, man mag das Gefühl, selbst entscheiden und handeln zu können, indem man sich selbst homöopathisch behandelt, man hat Angst vor den Behandlungen und Nebenwirkungen der normalen Medizin, man hat die Ausbildung nunmal absolviert und kann sie gut abrechnen, etc.
Was die Homöopathie aber GENAU ist, das ist nicht so entscheidend. Nun fand ich es aber doch entscheidend, dass da etwas angeboten wird, das auf falschen Annahmen und teilweise wirklich falschen Weiterinterpretationen beruht. Und ich hätte es falsch gefunden, das dann weiter anzubieten. Und ich hätte wirklich gedacht, dass das auch ein paar anderen so gehen könnte. Dass sie hellhörig werden, sich wundern oder nachfragen, dass ihnen die Fehler und falschen Behauptungen auch auffallen. Ich hätte einfach gedacht, dass es ein paar mehr Menschen interessiert, was wirklich dran ist an der Homöopathie, was wirklich an ihr hilft und was wir von ihr im 21. Jahrhundert wirklich noch gebrauchen oder lernen können. Das mag naiv von mir gewesen sein. Aber das war meine Intention, meine Hoffnung und mein Ziel. Mit meinem Buch, mit meinem Blog, in allen Mails, etc.

Ich hatte die Hoffnung, dass Sie aufgeklärt werden wollen, dass Sie wissen wollen, was es mit der Homöopathie auf sich hat, dass es Sie interessiert, was Hahnemann wirklich gesagt hat und dass er das vor 200 Jahren getan hat. Und dass sich seither in Medizin und Wissen viel, viel verändert hat, weswegen wir heute anders denken und urteilen können, als er.
Ich hatte die Hoffnung, dass wir auf der Basis dann (gemeinsam) weiter überlegen können, was mit der Homöopathie fortan geschehen soll. So, wie ich es im Buch vorschlage: Welche Dinge müssen wir verwerfen, welche müssen wir überdenken und was können wir eventuell (wahrscheinlich eher im Kontext unserer normalen Medizin) behalten oder auch weiter erforschen? Oder: Ist der Status der "besonderen Therapierichtung" haltbar?

Leider scheint dieser Wunsch nicht erfüllt zu werden. Stattdessen wird mir persönliches Versagen, fehlendes Wissen, "nichts kapiert" unterstellt, oder die falsche Schule, der falsche Lehrer, zu wenig praktische Erfahrung. Und das in den allermeisten Fällen, ohne mein Buch auch nur mit dem Hintern angeguckt zu haben. Das finde ich schade. Schade und unfair. Denn es geht und ging mir nicht darum, gegen die Homöopathie zu sein, nur um dagegen zu sein, sondern darzustellen, wie wir alle auf eine falsche oder einfach unüberlegte Darstellung der Homöopathie hereinfallen. Weil wir alle es einfach (noch) nicht besser wissen. Sie nicht und ich lange Zeit auch nicht. Aber ich bin ja vielleicht ein Beispiel dafür, dass sich das ändern kann und die Gründe dafür versuche ich im Buch und auch in diesem Blog darzulegen. Also, wie wärs?

Kommentare:

  1. "Neu denken" ist nicht jedermanns Sache. Wer das nicht kann oder möchte, wird grundsätzlich dagegen sein. Bleib auf Deinem Weg, er ist richtig und mutig.

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  2. Meiner Erfahrung nach ist die Einstellung von Homöopathen, Naturheilern und Esoterikern so, dass sie dich (unter anderem) zum denken anregen wollen. Wenn du dann ihre Meinung nicht teilst, wirst du als naiv bezeichnet. Ganz schlimm wird es, wenn sie dir sogar die Fähigkeit des selbstständigen Denkens abschreiben weil du ihr Weltbild hinterfragst. Man darf kritisch sein, aber offensichtlich nur in die richtige Richtung.

    Auch ich selbst verwende ab und an homöopathische Mittel, da ich einfach das Gefühl habe, dass sie mir helfen. Trotzdem finde ich es richtig und gut, dass es Menschen wie dich gibt, die das Ganze kritisch hinterfragen. Nichts anderes geschieht ja tagtäglich ebenso in der Wissenschaft. In der Alternativmedizin scheint dies jedoch nicht gewollt zu sein. Wie du schon sagtest: Schade. Denn objektive Diskussionen sind so leider unmöglich.

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    1. Lieber Simon Deutschl, ja, das deckt sich mit meiner Erfahrung, zumal ich die vorher-nachher Erfahrungen beide kenne. Vorher meinte ich ja auch "besseres" Wissen zu haben und die Ungläubigen sollten mal über Ihren Tellerrand schauen... So hält man es für eine Pattsituation. Aber, wie Du sagst, im einen Fall geht es darum, eben NICHT kritisch zu sein und es nur so darzustellen und im anderen Fall um berechtigte Kritik, die aber nicht ankommt.
      Einzelnen Patienten mache ich keinen Vorwurf, wenn sie Homöopathie einnehmen, ich versuche im Buch ja auch zu beschreiben, warum sie helfen kann, aber "den Homöopathen" und ihren Rädelsführern mache ich so langsam doch einen. Die müssten es einfach besser wissen. Aber an der Stelle passt eben wieder der quasireligiöse Vergleich.

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  3. Liebe Natalie Grams,

    es scheint mir, als würden Sie gerade die Phase durchleben, die wohl die meisten Skeptiker, die sich intensiver mit der Homöopathie beschäftigen, irgendwann erwischt: Umfängliche Frustration.

    Ich will jetzt nicht herumunken, aber ich hab´s kommen gesehen. Die Frustration ist unvermeidbar. Ich kann, wie wohl viele andere Lebensältere Skeptiker auch, davon ein Liedchen singen.

    Wir, die wir schon die Anfänge des Homöopathie-Hypes in den 1980er Jahren erlebten, waren, als Generation mit einem wesentlich ausgeprägteren politischen Bewußtsein, zuerst erstaunt, dann zunehmend entsetzt darüber, was sich mit der NewAge-Strömung an angeblich innovativen, tatsächlich aber rückwärtsgerichtete, wirklichkeits- und wahrheitsferne, irrationale und vor allem geschichtsvergessene Weltanschauungen entwickelte, die den wesentlichen Elementen unserer westlichen, liberalen europäischen Kultur widersprachen.

    Nur kurz sei in diesem Zusammenhang an die Nachthemdvatergestalten wie Osho oder Maharishi erinnert, die Freiheit, Selbstbestimmtheit und vor allem Erleuchtung predigten - und nur blinde Gefolgschaft einforderten.

    Wenig ist von den Irrungen und Wirrungen dieser Jahre geblieben, mit denen dem intellektuellen und metaphysischen Vakuum der westlichen spätkapitalistischen Gesellschaft begegnet werden sollte.

    Mögen anfänglich auch konkrete politische und gesellschaftliche Utopien existiert haben, so verschwanden diese sehr schnell zugunsten kruder Weltanschauungen, in denen sich die säkularisierungs- und aufklärungsresistente Anteile von Urreligionen in Gestalt von Naturmystik und esoterisch-okkulten Weltsichten mit New Age-Denken und den kulturpessimistischen Ansichten u.a. eines Fritjof Capra vermischten.

    In wie vielen Bücherregalen habe ich in meinen jungen Jahren „Das Tao der Physik“ und „Wendezeit“ (Capra) oder die „Sanfte Verschwörung“ (Ferguson) gesehen, nicht zu vergessen den NewAge Bestseller „Die Lehren des Don Juan“ , verfasst von einem gewissen Herrn Carlos Castaneda, der 1968 nach 28 Studiensemestern im fortgeschrittenen Alter von 47 Jahren seine Dissertation im Fach Anthropologie ablieferte, in der er die heute als reine Erfindung identifizierte Begegnung mit einem alten Indianer, der ihn u.a. in den Gebrauch bestimmter bewusstseinserweiternder Drogen einführte, beschrieb.

    Das alles, die vielfältigen sozialen Konstruktionen dieser Jahre, sind gescheitert, weil sie eben nur Konstruktionen waren, fernab von allem, was sich als erfahrbare, verifizierbare, validierbare Sicht auf das präsentiert, was wir als Realität bezeichnen.

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    1. - sorry, hier ging was durcheinander - hier poste ich Teil 2 von excanwahns Kommentaren, damit die Chronologie stimmt -

      excanwahn hat gesagt...
      Fortsetzung / Teil 2

      Was übrig geblieben ist, ist ein Stellungskrieg:

      Dort stehen die mit ihren narzisstischen Kränkungen hadernden Fasterleuchteten, die ihren wirklichen Feind, die unbequemen Wissenschaften, eindeutig indentifiziert haben.

      Hier stehen die, die darauf bestehen, dass 1+1=2 ist, und sich davon partout nicht abbringen lassen.

      Dort stehen die Propheten einer expressionistischen Esoterik, die Kulte um ihre jeweiligen Gurus (jeder Couleur) betreiben und meist streng hierarchische und nach außen geschlossene Organisationen aufbauen, scheinlegitimiert durch undefinierbare höhere Wesenheiten und ein intuitiv gewonnenes Wissen, das kognitiv nicht fassbar ist.

      Hier stehen die, die bereit sind, für die unschätzbare Freiheit, tragfähiges Wissen zu erwerben, die Zumutung der ständigen Ungewissheit zu ertragen.

      Dort stehen aber auch die, den Markt der "Alternativen" dominieren, dogmatisieren und ihn für ihre egoistische Zielsetzungen ge- und oft auch missbrauchen; einerseits zur Aufrechterhaltung sämtlicher Lebenslügen ihrer eigenen Vergangenheit, andererseits um schlicht an den nach außen hin kritisierten Strukturen der Gesellschaft, die sie angeblich zu verändern angetreten sind, zu partizipieren.

      Hier stehen die, die aus der Geschichte ihre Schlüsse ziehen können, und wissen, dass es kein Zufall war, dass die moderne Demokratie und die moderne Wissenschaft zur gleichen Zeit - in der historischen Epoche der Aufklärung - geboren wurden, und denen klar ist, dass der gegenwärtige Trend, uns von den Werten der Aufklärung zu distanzieren, unsere Gesellschaft nicht zivilisierter macht.

      Brücken zwischen diesen Positionen gibt es keine. Wie auch?

      Die Homöopathie (sicher auch die Anthroposophie) ist eines der bedeutenden Schlachtfelder, auf dem diese Auseinandersetzung derzeit ausgetragen wird. Hier prallen ambivalente Sichtweisen aufeinander, für die kein Minimalkonsens zur Verfügung steht, der eine friedliche Lösung möglich machen würde.
      Die Positionen sind zu gegensätzlich.

      Wir werden uns also, jeder für sich, entscheiden müssen, ob wir unsere Lebensgestaltung an den Vorgaben irgendeiner, völlig losgelöst von den Fakten einer harschen Wirklichkeit, von Naturgesetzen oder ethischen Grundsätzen zusammenkonstruierten Phantasiewelt orientieren, oder ob wir unsere Existenz im formalen Rahmens des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns gestalten, in dem Geschmäcker keine Rolle spielen, und man sich nicht aussuchen kann, was wahr ist oder wahr sein soll, in dem man erforscht und findet, und sich dem Gefundenen anpasst.

      Wir müssen uns entscheiden, ob wir - beispielweise und stellvertretend für den gesamten Unsinn der esoterische Heilerei - die Homöopathie , als Prototyp des Alles-Sein-wollen aber Nichts-tatsächlich-können, tolerieren, und uns von ihren Propheten weiterhin für dumm verkaufen lassen, oder ob wir uns gegen diese Beleidigung des Intellekts mit allen Mitteln wehren, weil es auf Dauer nicht zu ertragen ist, wenn allzu offensichtlich die wesentlichen Elemente einer Theorie Phantasievorstellungen sind, die in - nach heutigen Erkenntnissen - enorme Wissenslücken hineinkonstruiert wurden.

      - Fortsetzung

      20. November 2015 um 12:31

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  4. Fortsetzung / Teil 3

    Sie, Natalie, schreiben von Ihrer enttäuschten Hoffnung auf die Bereitschaft der Homöopathie-Anhänger, sich mit der Homöopathie und ihren diversen Aspekten in einer Weise auseinanderzusetzen, wie es ein objektiver Wissenserwerb fordert. Sie selbst wissen mittlerweile, dass objektiver Wissenserwerb unter anderem bedeutet, eine Theorie im Licht unseres gesamten Kanons an tragfähigen Erkenntnissen zu bewerten. Wenden wir diese an, scheitert die Homöopathie grandios, weil ihre wesentlichen Elemente - wie schon weiter oben erwähnt - banale Erfindungen sind, die mit den erkannten naturwissenschaftlichen Gesetzen nicht in Übereinstimmung zu bringen sind.

    Sie haben - in Ihrem persönlichen Aufklärungsprozess - angefangen, sich Fragen zu stellen, weil Sie sich nicht von den Mauern eines geschlossenen Denksystems in Ihrer Neugier auf das, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, haben begrenzen lassen.

    Sie haben, als Sie beschlossen haben, objektivierbares Wissen zu erwerben und anzuwenden, dafür u.a. die Sicherheit aufgegeben, die ein geschlossenes Weltbild verleiht. Dafür haben Sie die Freiheit erhalten, sich nicht mehr irrationalen Dogmen unterwerfen zu müssen.

    Genau diese Entscheidung kennzeichnet den Umgang mit der und den Streit über die Homöopathie (stellvertretend für die vielen Spielarten irrationaler, parawissenschaftlicher Verfahren).

    Es ist immer die Auseinandersetzung zwischen der (vermeindlichen) Sicherheit, die ein geschlossenes Weltbild bietet, und der (z. T. auch angsterzeugenden) Freiheit, zu deren Grundkonzept eben auch Ungewissheit gehört.

    Die Homöopathie liefert, wie jedes andere quaisreligiöse Überzeugungssystem, eine große Zahl von Sicherheitselementen: Feste Überzeugungen, umfassende Garantien, einfache Problemlösungen. Der nagende Zweifel, der unserer Leben oft nicht angenehm macht, wird eliminiert, wenn die Regeln befolgt werden.

    Frag nicht, glaub` es!, ist die simple Formel für das Leben in geschlossenen Weltbildern. Und weil diese so wunderschön einfach ist, ist sie, als Bedienungsanweisung für´s Leben, so faszinierend.

    Die Reaktion seitens der Homöopathie-Gemeinde, die Sie, Natalie, wahrscheinlich tagtäglich ertragen müssen, sind die Reaktion derer, die die Sicherheit eines wenn auch grundfalschen Überzeugungssystem wesentlich attraktiver finden, als das Wissen, „wie es wirklich ist“.

    Für den eingefleischten Homöopathen stellt sich also nicht wirklich die Herausforderung, zu wissen, wie es wirklich ist, zumal er ja eh schon alles weiß: Das „Organon“ und die „Chronischen Krankheiten“ liefern das Grundgerüst, und bei Detailfragen greift man zum Kent oder zum Boericke. Falls es nicht funktioniert, lag´s an der mentholhaltigen Zahncreme...

    Warum also sollten sich Homöopathen damit beschäftigen, ihr festgefügtes Weltbild zu demontieren?

    Nur, weil ein paar ewige Zweifler behaupten, dass Logik - und vor allem Überprüfbarkeit - auch ihren Charme haben?

    - Fortsetzung

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  5. Fortsetzung / Teil 4

    Wir leben in einer Gesellschaft, zu deren Grundproblemen die Ambivalenz im Umgang mit Freiheit und Sicherheit gehört. Das übrigens macht den Streit um die Homöopathie auch so ungemein politisch.

    Aus der Existenz der Homöopathie (hier und heute) ist die schlichte Erkenntnis abzuleiten, dass es für einen nicht ganz geringer Teil der Menschen (nicht nur in unserem Land) weniger bedrängend ist, sich Dogmen zu beugen oder intellektuelle Verrenkungen und Zumutungen zu ertragen, um Angehöriger einer Community zu sein, als die Möglichkeit (und auch die Notwendigkeit) Sachverhalten Gewissheit zu verschaffen, die sich aus Plausibilitätserwägungen auf der Basis unseres wohlbestätigten Hintergrundwissens ergeben.

    Diese banale Einsicht ist auf übergeordneter Ebene für eine machtorientierte Politik wenigstens genau so bedeutsam, wie im Privatbereich, z.B. im täglichen Foren-Kleinkrieg mit den Anhängern der Zuckerkugel.

    Das alles zu beobachten, ist frustrierend. Schon allein deshalb, weil wir wissen, dass ein Denken in Analogien, Mythen und Legenden, wie es in der Homöopathie & Co stattfindet, den explizitem Verzicht auf die Kausalanalyse bedeutet.

    Gerade aber die Kausalanalyse hat uns, was nämlich Esoteriker (oder auch religiöse Fundamentalisten) weitgehend ignorieren, mit der Aufklärung nicht nur den Sieg über Hexenverfolgung, Aberglauben und religiöse Dogmen gebracht, wir verdanken ihr auch zu einem großen Teil unseren Wohlstand und den Fortschritt der Zivilisation.

    Was uns bleibt, Natalie, ist unsere Frustrationen zu bekämpfen, und dort weiterzumachen, wo uns zweifelnde Menschen begegnen, die wissen wollen, wie es wirklich ist.

    In der Homöopathie-Gemeinde werden wir, werden Sie die nicht finden, noch weniger unter den Propheten: Bajic, Kösters,Teut, Bendig, Trapp, Frass, Dellmour, Walach oder Behnke, der sich gerade auf Amazon über Sie ausgekotzt hat, sind nicht mehr erreichbar. An deren Resilienz scheitert jeder.

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    1. Lieber excanwahn. Fehlt Teil 2? Dann füge ich den gleich noch ein.

      Wie auch immer - Sie sagen es eh. Frustration trifft es genau. Wie haben Sie alle das nur so lange durchgehalten? Meine Hochachtung dafür! Ich bin vielleicht wirklich zu naiv oder war in so einem "ich bin erweckt worden, also müssen andere das doch auch wollen"-Wahn. Wie auch immer. Ich werd nächste Woche wahrscheinlich noch auf Frau Bajic bei Stern TV treffen und genauso 0,0 erreichen, wie mit allen Artikeln und TV-Auftritten bisher und dann sollte ich vielleicht den Skeptikern beitreten. Geteiltes Leid soll ja... Sie wissen schon.

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